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Ein kleiner Bulldog wurde auserkoren, der die Herzen seiner neuen Familie erfreut. Alle fiebern der Ankunft entgegen und man wird ihn ganz viel knuddeln und lieb haben... Spätestens nach einer Stunde merkt man aber, dass der Kleine nicht nur knuffig und süß ist, sondern auch lebhaft bzw. aufgedreht  und vor allem auch etwas ausscheidet. 

Deshalb folgende Infos:

Ein Welpe bedeutet nicht nur Freude, sondern auch viel Arbeit. Ein Welpe versucht, alles kennen zu lernen. Er knabbert gern und viel. Wenn er kein geeignetes Spielzeug hat, dann sind es die Möbel, an denen er mit Vorliebe nagt. Wenn er Langeweile hat, fallen ihm tausend Dinge ein. Schnell wird der Kleine zur Belastung, die Freude am Welpen weicht, die Belastung überwiegt.

Wenn sich eine Familie mit dem Wunsch nach einem Bulldog noch nicht richtig darüber im Klaren ist, dass ein Welpe viel Aufopferung und der später große Hund Dreck und Arbeit bedeutet, dann wird es nun höchste Zeit, auch an die Nachteile der Hundehaltung zu denken.

Der Welpe macht sein Geschäft zu Beginn im Haus und es kann einige Wochen dauern, bis er stubenrein ist. Deshalb soll er nach dem Spielen, nach dem Fressen und Schlafen immer nach draußen gebracht werden, um sich zu lösen. Loben nicht vergessen! In dieser Zeit muss man ihn genau beobachten, ihm besonders viel Aufmerksamkeit schenken und ständig für ihn da sein.

....und ja, man muss die erste Zeit nachts raus ...

Ein Welpe wird schnell sauber, wenn man in der Wohnung eine Hundebox aufstellt und seinen Aufenthalt darin antrainiert. Ein Hund hat kein Interesse, seinen Platz zu beschmutzen. Er wird seinen Halter durch Laut geben ( Winseln, Bellen) rufen. ein Vorteil besteht zusätzlich darin, dass der Hund so schneller an eine Transportbox im Auto gewöhnt werden kann, weil er das ja schon kennt.

Ein Welpe will spielen, lernen, toben und vor allem in seinem neuen Rudel, nämlich seiner Menschenfamilie, als vollwertiges Mitglied aufgenommen werden und ihnen gefallen. Das heißt, er will mit auf die Couch und wenn schon nicht ins Bett, dann will er zumindest sein Körbchen haben und er möchte überall dabei sein. Erziehung ist wichtig. Sie beginnt, wenn der Welpe bei Abholung ins Auto steigt. Der Hundehalter übernimmt ab diesem Zeitpunkt die Erziehung eines Lebewesens mit all seinen Höhen und Tiefen ein Hundeleben lang.

Der Welpe will nicht den ganzen Tag alleine sein. Allein sein muss er erst lernen und möglichst nicht länger als 5 Stunden.

Oftmals hat man den Eindruck, der Bully "steht auf dem Schlauch", wenn es um die Erziehung geht. Das täuscht aber. Ein Bully lernt im Verborgenen und verblüfft seinen Besitzer immer wieder. Ein Bully wägt ab, worin die Notwendigkeit besteht, sich hinzusetzen,herzukommen...... Wer absoluten Gehorsam erwartet, sollte sich nach einer anderen Hunderasse umsehen.

Er liebt jeden, er kläfft nicht - natürlich bellt er, ist freundlich und wird weder feindselig noch bösartig werden, wenn man liebevoll mit ihm umgeht, viel Zeit mit ihm verbringt, sich mit ihm austobt, mit ihm abhängt und ihm auch seinen eigenen Kopf lässt. Er ist süß so, wie er ist. Ein treuer Kumpel und Freund, ein liebenswürdiger mutiger Kerl, den man einfach nur lieb haben muss.

Wir sagen auch  NEIN!, wenn einer unserer Bullys was Dummes macht.

Sind Sie in der Lage, Ihren Bully richtig gern zu haben, ohne wenn und aber und machen Ihnen Arbeit und Schmutz nichts aus? Können Sie damit leben, wenn der kleine Bully sein Geschäft im Haus verrichtet oder der große Bully mal in die Ecke kotzt, weil er wieder zu gierig gefressen hat? Können Sie verkraften, wenn der Bully bläht und einen fahren lässt, dass sich Ihnen die Fußnägel hoch rollen? Wie sieht es aus? Macht es Ihnen etwas aus, wenn der Bully schnarcht? Ja? Na, dann vielleicht doch besser kein Bully. Manche von ihnen sägen ganze Wälder um in einer Nacht. Sie geben manchmal komische Geräusche von sich, sie sind nicht immer einfach und oft auch aufdringlich.

 Was? Sie sind noch immer an einem Bully interessiert?

Nun gut, dann würden wir vorerst mal davon ausgehen, dass ein Bully eventuell zu Ihnen passen könnte. Nach einem Besuch bei uns und in einem ausführlichen Gespräch ist für beide Seiten immer noch Bedenkzeit.

Keine Angst - das ist nicht schlimm, aber notwendig, denn wir züchten nicht, um unsere Welpen dann in Tierheimen wiederzufinden. Wir hoffen, dass uns unsere Menschenkenntnis auch in Zukunft nicht im Stich lässt und wir wie bisher tolle Familien für unsere Welpen finden.